Einkaufs-Knigge

Damit auch dein Brautkleid-Termin zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, solltest du ein paar Regeln befolgen, die wir dir hier zusammengefasst haben:

Beitrag AUS HOCHZEIT

Kurz zusammengefasst

1. Kauf zum richtigen Zeitpunkt

Es gibt viele Gründe, das Brautkleid früh genug zu kaufen. Das Kleid muss, sollte es noch nicht vorrätig sein, in der richtigen Größe bestellt werden. In der Regel sind hier mit Lieferzeiten von vier bis fünf Monaten zu rechnen. Sollten dann noch Änderungen am Kleid vorgenommen werden, braucht auch die Schneiderin Zeit. So sollte das Brautkleid mindestens 6 Monate vorher gekauft werden, um ungewünschte Verzögerungen zu verhindern.

 

2. Fachgeschäft besuchen

Wenn man ein Brautkleid kaufen möchte, braucht man Beratung - diese bekommt man nur in einem Fachgeschäft in der Nähe. Die ausgebildeten Fachkräfte sind für einem da, beraten einen, zeigen worauf es ankommt und welches Kleid welche Figur besonders betont. Außerdem bekommt man hier nicht nur eine anständige und professionelle Beratung, sondern hat auch die Sicherheit, seriöse Marken mit guter Qualität zu bekommen. Und für die Braut ist eine Anprobe im Geschäft mit Freunden eine schönere Erinnerung als zuhause ein Paket auszupacken und das darin befindliche Kleid allein im Bad zu probieren.

 

3. Termin vereinbaren

Beim Kauf eines Brautkleids ist es wichtig, vorher einen Termin mit dem Fachgeschäft vereinbart zu haben. Dies ist kein Spontankauf und sollte gut überlegt sein, auch das Personal muss sich Zeit nehmen können. Besprich dies deshalb vorher in einem kurzen Telefonat oder schau im Geschäft vorbei, damit du bei deinem Kauf auch Ruhe und eine Auswahl an Kleidern zur Verfügung hast.

 

4. Kaufabsichten haben

Wenn man einen Termin vereinbart hat, sollte man auch die Absicht haben, etwas kaufen zu wollen. Natürlich kann es sein, dass einem keine der gezeigten und probierten Roben gefällt, so kann ein zweites Fachgeschäft besucht werden.

 

5. Gepflegt erscheinen

Eigentlich ist dies selbstverständlich: Man sollte gepflegt und sauber zum vereinbarten Termin erscheinen. Deshalb ist ein Termin nach einem anstrengenden und schweißtreibenden Arbeitstag ungeeignet. Des Weiteren sollte man ein neutrales Deodorant und kein Parfüm verwenden.

 

6. Mit Make-Up kommen

Gerne kannst du schon gestylt und geschminkt ins Brautmodengeschäft kommen. Der Vorteil dabei ist, dass du dich besser, selbstbewusster und mehr wie eine "Braut" fühlst als ungeschminkt.

 

7. Keine Speisen und Getränke im Laden

Natürlich gilt dasselbe wie damals in der Kindheit: Keine Essen und Getränke mit in den Laden nehmen! Trotz Vorsicht sind die hellen Kleider schnell verschmutzt und das kann teuer werden. Nach dem Anprobetermin kannst du gern wieder was zu dir nehmen.

 

8. Rauskramen des Kleides dem Personal überlassen

Überlasse es dem Personal, das gewünschte Kleid für dich aus dem Sortiment zu nehmen und Ihnen vorzulegen. Wie vorher schon beschrieben ist schnell ein Missgeschick passiert und das empfindliche und teuere Kleid ist beschädigt oder verschmutzt. Sicher wird dir bei der Anprobe ein Profi zur Seite stehen, damit dir und der Robe nichts passiert.

 

9. Begleitung klein halten

In der Regel sind bei der Kleiderauswahl zu viele Begleitpersonen dabei, was dazu führt, dass es viele Meinungen zu den einzelnen Brautkleidern gibt. Dies führt widerum dazu, dass die Braut verunsichert und frustriert wird und Ihr die Entscheidung deshalb sehr schwer fallen wird.

Beschränke dich auf zwei bis drei enge Vertraute - so überraschst du mehr Leute auf deiner Hochzeit mit deinem wunderschönen Kleid.

 

10. Kinder zuhause lassen

Es ist für beide Seiten nur von Vorteil, wenn du deine Kinder zuhause lässt. Du kannst dich in Ruhe auf dein gewünschtes Brautkleid konzentrieren und musst nicht schauen, wo deine Kinder gerade rumrennen oder sich verstecken. Auch für die Kleinen ist es kein Spaß, sich ruhig halten zu müssen und nichts anfassen zu dürfen. Genieße mit deinen Freunden die Auswahl des Kleides, denn dies ist ein Moment, den man so schnell nicht mehr vergisst.

 

11. Budget für Kleid festlegen

Leg' vorher mit deinem Partner ein Budget fest, das du für das Kleid ausgeben möchtest. Dies hilft sowohl euch bei der Planung der Hochzeit, als auch deiner Beraterin im Fachgeschäft. Man muss keine Angst haben, dass man dadurch eine schlechtere Beratung bekommt. Das festgelegte Budget hilft dabei, gleich eine Auswahl an Kleidern in deinem Preisrahmen vorgelegt zu bekommen und nicht enttäuscht zu werden, wenn dir zwar das Kleid gefällt, du es dir aber nicht leisten kannst. Nenn' bei deinem Termin gleich dein Budget und du sparst dir die Enttäuschung.

 

12. Nett und höflich sein

Es wird für dich ein unvergesslicher Tag werden: Sekt zur Begrüßung, eventuell sogar Häppchen und du wirst stundenlang persönlich betreut werden. Was wünscht man sich als angehende Braut mehr? Allerdings sollte man bei all dem Trubel um sich selbst nicht hochnäsig werden. Das Personal wird sicher alles dafür tun, damit du glücklich nach Hause gehen kannst, doch auch du solltest höflich und nett mit dem Personal umgehen. Denn oftmals zerstört sich die Braut selbst den eigentlich unvergesslichen Termin, weil ein falscher Umgangston gewählt wurde.